

Hilfe zur Selbsthilfe kann - frühzeitig eingesetzt - eine drohende psychische Behinderung verhüten oder eine vorhandene Behinderung und deren Folgen beseitigen oder mildern. In der Zeit der Ambulanten Betreuung wird erlebbar, dass man in der Lage ist, Situationen, die das Leben bringt, einzuschätzen und danach angemessen zu handeln. Das ist Selbständigkeit.
Die Betreuer werden zum Ratgeber oder Ansprechpartner, auf dem Weg der eigenen Meinungsfindung und Sicherheit: Begleitung beim Einkaufen oder bei Behördengängen; Gespäche über den Umgang mit Geld und anderen lebenspraktischen Problemen. Und Schritt für Schritt werden die „Probleme“ weniger schlimm und werden wieder, was sie sind: einfach nur Aufgaben des täglichen Lebens. Ein Leitfaden durch das tägliche Leben wird in Form eines „Hilfeplans“ erarbeitet. So ist klar, wieviel individuelle Unterstützung bzw. Eigenverantwortlichkeit im Einzelfall vereinbart wird.
Die Betreuung findet in der Regel an Werktagen statt, wobei aber eine telefonische Not-Ruf-Bereitschaft jederzeit Sicherheit in unvorhergesehenen Augenblicken gibt.

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