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Seelisch erkrankte und behinderte Menschen werden in therapeutischen Wohngemeinschaften teilstationär betreut. Dort können sie ihr Leben entsprechend ihren Fähigkeiten und Möglichkeiten relativ selbständig gestalten. Die Einzelzimmer, wie auch die gemeinsam genutzten Räume der Wohnung, können individuell eingerichtet und gestaltet werden. Alle alltäglichen Arbeiten im Haushalt, wie Saubermachen, Wäsche waschen, Essen kochen sowie Einkaufen etc. erledigen hier die Bewohner selbständig. Falls notwendig, erhalten sie bei der Mittelbewirtschaftung jederzeit Hilfe.

Wie im richtigen Leben: In einer richtigen Wohnung wohnen, Kontakte nach draußen aufbauen, einer beruflichen Tätigkeit nachgehen und doch einfühlsam und bedürfnisorientiert begleitet sein von den Betreuern der Viktor E. Frankl Häuser. So ist es möglich, trotz der Erkrankung / Behinderung ein weitgehend eigenständiges, selbstverantwortliches und selbstversorgerisches Leben zu beginnen. Durch die Teilnahme an den Notwendigkeiten und Verantwortlichkeiten, die das Leben in der Wohngemeinschaft erfordert, gewinnt man schrittweise Vertrauen in sich selbst. Und wenn es die Entwicklung unterstützt, hat man auch die Gelegenheit, den Kontakt zur Familie und zum Freundeskreis wieder herzustellen.

Danach sind die Wege offen für einen Umzug in die eigene Wohnung. Auf Wunsch können auch hier die Betreuer im Raum Mölln und Umgebung noch unterstützend begleiten.












Zielgruppe
Seelisch
erkrankte und behinderte Menschen über 18 Jahre, Männer und Frauen aller Alterstufen, mit abgeschlossener psychiatrischer Behandlung, Menschen mit psychischen Erkrankungen und Störungen, die eine Rehabilitation erwarten lassen. Ausgeschlossen sind primär Suchtkranke, Menschen mit geistiger Behinderung, mit schwerer Hirnverletzung oder akuter psychischer Erkrankung.

Zielsetzung
Das
Selbstfinden und Herstellen von Bedingungen für die eigene Gesundheit in einem selbstbestimmten Lebensraum.

Art und Umfang der therapeutischen Betreuung
Wohngemeinschaften,
Gruppen- und Einzelgespräche, ggf. Therapie durch einen psychiatrieerfahrenen Arzt, ggf. unter Einbeziehung der Angehörigen.

Aufnahmebedingungen und Organisatorisches / Kostenträger
Der
Hilfesuchende wendet sich an den Case-Manager des Kreises Herzogtum Lauenburg. Dieser wird mit dem Klienten gemeinsam den Hilfebedarf feststellen, und unsere Mitarbeiter dazubitten, um einen individuellen Hilfeplan zu erstellen. Die Adressen etc. können bei uns angefordert werden. In diesem Verfahren wird auch die Kostenfrage geregelt.





Das Leben geht weiter, auch wenn es einen „Zwischenstopp“ gab. Jetzt ist Zeit, sich wieder an einen individuell gestalteten Lebensraum und ein frei bestimmtes Umfeld zu gewöhnen. Unter einem Dach mit Menschen aus unterschiedlichen Alterstufen. In Kontakt mit Betreuern, die weiter helfen.
Miteinander klar kommen. Mut finden. Mitmachen.
Sicher
werden, in den unterschiedlichen Situationen. Auch wenn‘s mal Streit gibt. Für sich selbst und alle, die an einer Situation beteiligt sind, das Bestmögliche entscheiden. Für sich selbst einstehen. Das kann in der Gruppe trainiert werden und durch das Feedback der Gruppe bestärkt werden. Ein großer Schritt auf dem Weg zu einem angstfreien Miteinander mit Familienmitgliedern oder Arbeitskollegen.


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Die Entwicklungsinhalte:.

Umgang mit der eigenen Krankheit / Behinderung.
Erkennen von belastenden Situationen und deren Bewältigung.
Erfahren von Konflikten und Entwickeln von Lösungsmodellen.
Probieren der Lösungsmodelle.
Aufnahme und Gestaltung von Kontakten zum sozialen Umfeld.
Erlernen lebenspraktischer Fertigkeiten und Fähigkeiten.
Gestalten der Freizeit.
Annehmen von Hilfen zur beruflichen Rehabilitation.